Hadrians Wall Freitag, Jan 21 2011 

Ich war, wie schon erwähnt bei Hadrians Wall.

Wollte ich immer schonmal hin. Am Besten wär natürlich ne schöne lange Wanderung entlang des Walls gewesen, aber es war nunmal Winter und ich war furchtbar krank, keine guten Voraussetzungen.

Also haben wir uns eine interessante Stelle am Wall rausgesucht und sind nur dort gewesen.

Wir sind nach Housesteads gefahren, ein römisches Fort am Wall.

Leider lag auch gar nicht so wenig Schnee (nicht ungewöhnlich für die Gegend) und man konnte nicht super viel sehen, aber ich fand es trotzdem schön da gewesen zu sein :)

vorwitziges Rotkehlchen

Dieses Kerlchen war allerdings das Erste was wir zu Gesicht bekommen haben. Super vorwitzig, hat sich fast streicheln lassen und wollte dringend gefüttert werden. Dabei sieht er so aus als hätte er es gar nicht soooo dringend nötig ;)

Befestigung

Hier sind wir schon im Fort.

Der Mann inspiziert natürlich als erstes die Befestigungsanlagen, gab aber nicht viel auf das man hätte schießen können ;)

Kornspeicher

Hier ein Blick auf ein ehemaliges Lagergebäude für Getreide und Korn.

Man kann schön sehen wie der Fußboden auf diesen Steinquadern höhergelegt war, damit darunter die warme Luft zirkulieren konnte..

Winterstimmung

Es war lausig kalt, ich war lausig krank (wie gesagt), aber es hatte ja doch was sehr Schönes.

Es war sehr friedlich, ruhig, muss man auch genießen können..

Insgesamt auf jeden Fall ein schöner Ausflug, ich würde trotzdem einen Besuch im Sommer empfehlen ;)

liebe Grüße,

Elsi :)

Urquhart Castle Mittwoch, Aug 25 2010 

Am 05.04. sind wir dann von Drumnadrochit weiter nach Glasgow gefahren, unserer nächsten Station.

Quasi direkt die Straße runter von Drumnadrochit aus liegt Urquhart Castle. Eine ziemlich schöne Ruine direkt am Loch Ness. Sie wurde um ca. 1230 erbaut und zählt zu den größten Schottlands. Sie war eine Zeit lang im Besitz der Engländer, fiel dann aber unter Robert the Bruce wieder an die Schotten und befand sich in seinem persönlichen Besitz. seit dem späten 17. Jhd ist die Burg aufgegeben und wurde somit dem Verfall überlassen.

Wir haben Urquhart Castle nicht direkt besucht, nur von oben drauf runter geschaut. Wäre ich nochmal in der Region würde ich das nachholen.

liebe Grüße,

Elsi :)

Burgruine Windeck Dienstag, Aug 24 2010 

Am Wochenende waren wir auf dem Sommerlager des Freien Haufen zu Krinvelde. Wir hatten ausnahmsweise auch den Freitag frei und waren deshalb sehr früh dran, übrigens im Pickup, bei dem bis jetzt kein Schaden gefunden werden konnte…

Auf dem Weg ins Rheinland fahren wir immer an so vielen interessanten Burgen vorbei und deswege haben wir diesmal zwei besucht! Das war eine schöne Idee und ich hatte wirklich Spass die beiden Burgen zu besichtigen :)

Burg Windeck wurde 1174 zum ersten mal urkundlich erwähnt ist aber wahrscheinlich älter. Die betreffende Burg ist eigentlich Neu-Windeck, denn 1174 befanden sich zwei Burgen auf dem Berg, Alt- und Neu-Windeck. Sie wurde wohl zum Schutz des Klosters Lorsch errichtet. In den auf den Verlust der Selbständigkeit des Klosters folgenden Jahrhunderten wechselte die Burg sehr oft den Besitzer. Im dreißigjährigen Krieg wurde die Burg stark beschädigt, danach aber wieder in Stand gesetzt, doch bereits 1674 wurde die Burg von den Franzosen zerstört und in der Folge unbewohnbar. 1900 wurde die Burgruine dann teilweise gesichert und das Mauerwerk in Stand gesetzt. Seit 1978 befindet sich die Ruine in städtischem Besitz und wird Schritt für Schritt wieder hergestellt. So wurde der Bergfried inzwischen wieder hergestellt.
Von den ursprünglicen Bauten ist allerdings kaum etwas erhalten.
Eine Besonderheit ist der freigelegte Brunnen, der nach ca. 50m zu einem geheimen Ausgang führt.

Hier sind wir gerade oben auf dem Bergfried, die Aussicht ist traumhaft!

Etwas schade ist, dass heute wohl das wichtigste auf der Ruine das angegliederte Restaurant ist. So ist alles zugestellt mit Zelten und Schirmen und es ist schwer ein Fotomotiv ohne zu finden. Außerdem hatte ich etwas mit den krassen Kontrastverhältnissen zu kämpfen, aber mit etwas mehr Zeit jeden Winkel zu erkunden bieten sich bestimmt einige interessante Fotomotive.

Blick vom Bergfried auf die Ruinen des Hauptgebäudes.

Das Burgtor. Früher war der Bergfried nur über eine Leiter auf dieser Seite zu besteigen und nicht über komfortable Treppen.

Der Bergfried von unten.

Und noch ein Blick auf die Außenwand des Hauptgebäudes vom Parkplatz aus.

Dies ist das Panorama von der Burg auf die Stadt. Wirklich schön, vor allem bei diesem Wetter :) Man kann übrigens super den Verlauf der alten Stadtmauer erkennen. Links von den vorhandenen Resten zu dem Turm etwas weiter rechts (mittig in der Stadt) und wahrscheinlich runter zum Parkplatz :)

Und dieses Foto (klick) find ich eigentlich ziemlich gut. Ich wollte das alte Fenster einfangen mit der heimeligen Stimmung im HIntergrund. Erst war ich enttäuscht, weil ich quasi auch mit drauf war und hab noch ein zweites geschossen, aber jetzt gefällt mir das viel besser, weil es irgendwie die Idee gleich mit einfängt.

Wer vorbei kommt oder eh in der Nähe ist, für den lohnt ein Besuch auf Burg Windeck, eienn extra Trip ist es aber nicht unbedingt wert find ich.

liebe Grüße,

Elsi :)

Burghead Donnerstag, Aug 19 2010 

Nächster Stop war Burghead. Eigentlich auch kein geplantes Ziel, aber die Aussicht auf ein piktisches Fort war verlockend und so sind wir dann dorthin gefahren.

Burghead selber ist ein verschlafenes Nest direkt am Meer. Das Fort findet man gar nicht auf anhieb, denn viel ist nicht davon übrig. Das Fort ist das größte bekannte piktische Fort überhaupt, ist heute aber größtenteils von der Stadt überbaut. Direkt am Meer findet man eine große Grünfläche eingefasst von hohen Erdwällen, das ist auch schon alles was noch vom Fort übrig ist. Die Anlage stammt aus der Zeit zwischen dem 4. und 6. Jhd. und wurde in der Zeit zwischen dem 9. und 10. Jhd. durch ein Feuer wieder zerstört. Durch seine besondere Lage muss das Fort einst eine große Bedeutung gehabt haben.

Wikipedia zeigt auch einen noch begehbaren Eingang, den haben wir aber nicht gesehen. Schade eigentlich das wär bestimmt interessant gewesen.

Hier eine Umgebungskarte, auf der ihr die gute Lage schön erkennen könnt.

Und hier noch eine der Hinweistafeln. Übrigens schöner Bronzeguss! :)

Und das ist auch schon alles was man heute noch wirklich sehen kann. Links der sehr hohe Wall zum Festland hin und rechts ein nicht ganz so hoher Wall zum Meer hin.

Mit wahrscheinlich einem Hafen gerade aus, denn da war es wohl offen.

Die Umgebung ist allerdings wunderschön. Hier ein Blick aufs Meer mit winzigem Fischerboot :)

Meiner Meinung nach ist das piktische Fort oder Burghead an sich nicht unbedingt einen Besuch wert. Nur wirklich eingefleischte Pikten- oder Fort-Fans kommen hier wohl auf ihre Kosten. Wer allerdings durchaus Interesse hat und gegen ein bisschen Zeit am Meer nichts einzuwenden, für den kann ein Besuch auch lohnend sein. Wir haben auf jeden Fall ein wenig Zeit am Meer verbracht und Muscheln und Steine gesucht, wie man hier sieht und ich fand die Zeit nicht verschwendet :)

liebe Grüße,

Elsi :)

Kinloss Abbey Donnerstag, Aug 19 2010 

Der nächste Stop auf unserer Tagestour durch Invernesshire war Kinloss Abbey. Wir hatten dies eigentlich gar nicht auf unserem Plan, aber als wir daran vorbei fuhren haben wir uns zu einem Stop entschlossen :)

Und ich kann nur sagen, was für ein Glück!

Von der Abtei ist nicht mehr viel übrig, aber der Friedhof ist einfach wunder- wunderschön! So schöne Grabsteine hab ich vorher noch nicht gesehen! Ein ganz ganz uriger Friedhof, ich kann einen Besuch wirklich nur wärmstens empfehlen!

Das Tor zum Friedhof ist normalerweise geschlossen, aber nicht verschlossen. Man kann das Gelände also durchaus besuchen :)

Das Kloster wurde Mitte des 12. Jhd. von König David I. gestiftet. Der Legende nach hatte er sich im Wald verirrt und wurde zu diesem Platz von einer weißen Taube geleitet. Die Abtei stieg zu einer der wohlhabensten Schottlands auf und besaß im 14. Jhd. wertfolle Lachsfangrechte. Nach der Reformation wurde das Kloster, wie viele, als Steinbruch genutzt und nach und nach abgetragen.

Hier erstmal die drei Hinweistafeln auf dem Gelände.

Teilweise stehen die Grabsteine schon ziemlich schief, was aber auch einen Teil der urigen Atmosphäre ausmacht :)

Einwunderschöner, moosbewachsener Grabstein.

Aber auch hier gab es wieder ein paar ziemlich lustige Grabsteine.

Na Guybrush, wo musst du als nächstes hin? ;)

In einem fast abgetrennten Bereich, wahrscheinlich früher ein Seitenflügel der Kirche oder eines anderen Gebäudes steht heute ein einzelnes Grab. Ein großer Engel thront darauf mit gefalteten Händen. Der Kopf fehlt zwar und die Flügel sind auch teilweise abgebrochen, aber der Engel ist nicht minder imposant und wunderschön anzusehen.

Diese schöne Aufnahme von den Händen und dem Friedhof im Hintergrund ist von meiner Freundin, wie übrigens alle hier gezeigten Bilder von den Gräbern!

Und hier noch ein Engel auf einem Grab. Auch dieser war nicht mehr ganz erhalten, aber das Gesicht war noch da. Einfach bezaubernd! Die Flechten machen es fast noch malerischer! :)

Also ich kann einen Besuch in Kinloss Abbey wirklich nur empfehlen, wenn man Friedhöfe und Klosterruinen mag!

liebe Grüße,

Elsi :)

Hohenurach Freitag, Aug 13 2010 

Hohenurach ist die Burg, die über Bad Urach thront. Hohenurach liegt auf 700m und bietet einen wunderschönen Ausblick auf die Täler der Umgebung.

Die Burg wurde in der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts von den Grafen von Urach erbaut, um 1239 wurde die Burg dann aber an die Grafen von Württemberg verpfändet. 1428 wurde die Burg dann grundlegend umgebaut und bot bis ins frühe 16. Jahrundert ein Zuhause für das Geschlecht der Württemberger. In der Mitte des 16. Jahrhunderts wurde die Burg dann zur Festung ausgebaut und im dreißig jährigen Krieg acht Monate lang belagert, woraufhin die Burg an die kaiserlichen Truppen übergeben wurde. Danach folgten acht Jahre der Besetzung durch bayrische Truppen und zwischen 1663 und 1669 wurde die beschädigte Burg dann saniert und ausgebaut. 1694 schlug ein Blitz in den Pulverturm ein, wodurch Teile der Burg zerstört wurden. 1761 wurde die Festung schließlich aufgegeben und die Burg wurde nach und nach zum Bau anderer Gebäude abgetragen.

Für mich war dieser Trip schon lange fällig. Liegt die Burg doch fast vor der Haustür. Einmal wollten wir schon hoch laufen, mussten dann aber abbrechen, weil der Hund meines Vaters striezen gegangen ist. Diesmal war es aber nicht allein das pure Interesse die Burg zu sehen. Vielmehr war es für mich eine Fototour, da ich ganz heiß drauf war mit meiner neuen Kamera Fotos zu schießen :)

Eigentlich hatte ich nicht erwartet, dass der Anstieg sich derart zieht, aber ich war wohl schon mindestens 1,5 Stunden unterwegs bis ich oben war. Außerdem ist der Anstieg in Teilen sehr steil! Da ich sehr nachtblind bin, daher die steilen Strecken auf keinen Fall im Dunkeln wieder runter laufen wollte und die Tour nach der Arbeit angetreten habe, wollte ich schon gerade aufgeben und es wieder auf ein andermal verschieben als ich endlich die Burgmauern über mir aufragen sah. Der Anstieg ist, wie beschrieben anstrengend, aber oben wird man wirklich für alles entschädigt. Die Aussicht ist brilliant und das Areal oben sehr viel weitläufiger als man erst meinen mag. Die Burg muss einst wunderschön und sehr imposant gewesen sein. Heute noch gibt es überall verwunschene Treppen und Eingänge, die eigentlich nur darauf waren erkundet zu werden. Leider hatte ich auch keine Taschenlampe, sonst wär ich bestimmt mal in den einen oder anderen Keller hinab gestiegen. Das ist wirklich eine Burg Ruine, die man gesehen haben sollte! Ich war bestimmt nicht das letzte mal dort oben :)

Oben angekommen war ich schon etwas erledigt und da kamen diese Sitzbänke mit dem Ausblick auf Bad Urach gerade recht für eine erste Verschnaufpause. Das muss früher einmal Teil der großen Halle gewesen sein, mit den typischen Erkern und Steinbänken bei den Fenstern. Wirklich traumhaft.

Eine der vielen verwunschenen Treppen nach unten. Das heute alles so zugewachsen ist macht es eigentlich nur märchenhafter. Fast ein bisschen wie bei Dornröschen :)

Die Burg hatte einen großen Innenhof, auf dem auch ein Brunnen stand.

Und eine weitere Treppe :) Diese endet aber wohl auf einem ungewollten Aussichtspunkt, weil der obere Teil des Turms heute fehlt.

Fotografisch gesehen bietet die Burg unzählige wunderschöne Motive. Der Himmel war leider etwas bewölkt als ich da war, doch ich habe aus einem RAW-Bild diese HDR-Aufnahme von der Ruine und dem Tal gefertigt :) Ich bin ganz zufrieden damit, leider gab es ein paar Artefakte an den Mauersäumen, ich hab versucht sie zu beseitigen, aber nicht mit 100% Erfolg. Das Ursprungsbild wurde aufgenommen (wie alle Aufnahmen) mit der Canon EOS 550d und dem Canon EF-S 18-55mm – draufklicken für volle Größe :)

liebe Grüße,
Elsi :)

Beauly Priory Mittwoch, Aug 4 2010 

Von Drumnadrochit sind wir einen Tag aufgebrochen um viele Dinge zu besichtigen und sind auch ganz schön rumgekommen.

Unser erstes Ziel war Beauly Priory, die auch in Beauly dem Ort zu finden ist.

Das Priorat wurde wahrscheinlich um 1230 gegründet und mit dem Bau der Kirche begonnen, nachdem die Mönche ihre Unterkünfte gebaut hatten.

Die Kirche blieb dann wahrscheinlich bis ins 15. Jhd. unverändert und wurde um 1416 ausgebaut in eine Kreuzartige Form von den Frasers of Lovat. Gegen Ende des Mittelalters hatte das Priorat es nicht leicht, wie viele Kirchen und wurde 1506 sogar geplündert. 1541 wurde die Kirche auf der Westseite vom Blitzgetroffen, aber wieder hergerichtet. Gegen 1560, im Zuge der Reformation, konnte das Priorat sich dann nicht mehr selber unterhalten und wanderte in private Hände. Das Priorat wurde aufgegeben, die Kirche und das Gelände aber weiterhin als Begräbnisstätte genutzt. Die übrigen Gebäude wurden nach und nach geplündert und abgetragen. Zu einem großen Teil wurden die Steine auch für den Bau von Cromwell’s Fort in Inverness verbraucht. 1564 besuchte Mary Queen of Scotts das Priorat, als sie auf einer Reise durch Schottland war, um ihr Königreich zu inspizieren. Ihr muss das Priorat sehr gefallen haben, wie ihre überlieferten Worte zeigen.

Hier die drei Hinweistafeln, aus denen sich obiger Text zusammensetzt. Wenn ihr reinklickt kriegt ihr sie in groß :)

Ein Blick auf die Überreste der Kirche…

Hier kann man gut sehen, wie die Kirche nach Aufgabe als Begräbnisstätte genutzt wurde. Ein großer Teil des Fußbodens besteht aus Gräbern, man muss wirklich aufpassen, wo man hintritt.

Es gibt wunderschöne Grabsteine, die diesen dunklen romantischen Hauch alter Fiedhöfe erzeugen, mit liebevollen Texten…

Aber auch Grabsteine, die einem relativ lustig anmuten.

Der hier könnte gut von einem französischen Piraten stammen ;)

genauso wie der hier. Dieser kann aber neben Totenschädeln noch mit Glocken und anderen Dingen aufwarten, die vielleicht einen Bezug zu seinem Beruf hatten.

Auch eine Gruft befand sich in der Kirche. Dieser Teil ist heute abgesperrt, aber man kann die kunstvollen Sargdeckel durch das Gitter bewundern :)

Und hier noch ein Blick von der Kirche zum Ausgang. Auch draussen stehen viele wunderschöne Grabsteine und durchaus nicht nur alte. Und urige Bäume runden das Bild ab.

Ich fand Beauly Priory wirklich wunderschön, definitiv einen Besuch wert, wenn man alten Friedhöfen und Ruinen von Kirchen was abgewinnen kann!

Der Ort Beauly sieht auch sehr nett aus, wir waren allerdings am Ostersonntag da, deshalb hatte nicht viel geöffnet.

liebe Grüße,

Elsi :)

Scone Montag, Aug 2 2010 

Nach Edinburgh sind wir in unserem Schottlandurlaub nach Inverness gefahren, was unsere nächste Station war.

Auf dem Weg dorthin wollte ich unbedingt Scone besichtigen.

In Scone auf dem sogenannten Moot Hill wurden früher die schottischen Könige gekrönt. Genauer gesagt auf dem Schicksalsstein, der dort stand. Dieser soll, der Legende nach, einen singenden Ton abgegeben haben, wenn der richtige Königsanwärter darauf stand. Edward I. hat den Stein schließlich gestohlen und in seinen eigenen Thron einbauen lassen, unter anderem um seine Höherstellung über die schottischen Könige zu demonstrieren. Der Stein wurde inzwischen an Schottland zurück gegeben ist aber nicht wieder nach Scone gebracht worden, sondern befindet sich jetzt in Edinburgh Castle.

Neben dem Moot Hill ist auch Scone Palace, welches aber erst im 19. Jhd. erbaut wurde.

Leider war niemand sonst wirklich interessiert sich das Gelände den Moot Hill oder den Palast anzusehen, schon gar nicht nachdem es auch noch nen wirklich schmackhaften Eintritt gekostet hätte.

Also gibts nur Zaunfotos ;)

Hier ein Bild von Scone Palace.

Und dies ist die kleine Abtei auf dem Moot Hill. Früher gab es hier auch ein Kloster, das ist aber nicht mehr erhalten.

Und als kleine Dreingabe gab es noch einen wunderschönen Albinopfau, der auch ganz artig für uns ein Rad geschlagen hat. Toll oder? Also einen Albinopfau hab ich vorher noch nicht gesehen :)

Also, wenn ich nochmal in die Gegend käme würde ich mir den Palast und das Gelände wirklich gerne genauer ansehen.

liebe Grüße,

Elsi :)

Schottlandreise Dienstag, Okt 20 2009 

Wie ich ja schon erwähnt habe werden wir nächstes Jahr eine Schottlandreise unternehmen :)

Und da wir ja alle Mittelaltersüchies sind werden wir natürlich viele historische und vor allem mittelalterliche Stätten (Burgen, Schlachtfelder, Museen etc.) besichtigen. Davon erfahrt ihr natürlich auch alles :)

In freudiger Erwartung und Vorbereitung und unter Anwendung meiner geliebten Google-Karte, habe ich mal einen ersten Vorschlag für eine Reiseroute erstellt, den findet ihr hier.

Wir haben noch nichts fertig abgesprochen, aber das ist mal meine erste Idee. Die Karte wird sich dann weiterentwickeln bis unsere Route feststeht, was natürlich nicht heißt dass wir dann nicht im letzten Moment eigenmächtig davon abweichen werden, wenn es uns an einem Fleckchen besonders gut gefällt ;)

Ich habe für die Route erstmal eine eigene Google-Karte erstellt. Nach der Reise werde ich dann in dieser Karte die Tatsächliche Route festhalten und alle Sehenswürdigkeiten in meine andere Karte übernehmen, die ja mehr einzelne Punkte highlighten soll.

Ich habe mir vorgenommen ein Reisetagebuch zu schreiben und super viele Fotos zu machen, damit ihr nachher das Gefühl habt ihr wärd auch dabei gewesen ;)

Wer übrigens noch eine super Idee hat, wo man unbedingt mal gewesen sein sollte, darf sie gerne hier los werden, für Anregungen bin ich immer dankbar :)

liebe Grüße,

Elsi :)

Elsi’s Google-Karte Samstag, Okt 3 2009 

Huhu,

Es gibt wiedermal etwas neues für euch.

Weil ich irgendwie auf einer Karte festhalten wollte, was ich mir noch so alles ansehen möchte, denn davon gibt es vieles, wollte ich mir erst eine große Karte kaufen und dann Pinne reinhauen. Da meine angestrebten Sehenswürdigkeiten aber nicht alle in Deutschland sind, bräuchte ich dann schon wieder mehrere Karten und das würde dann bald ne ganze Kartenwand und das wär mir dann zuviel.

Also hab ich etwas im Internet gestöbert und bin gleich bei Google fündig geworden. Da kann man sich mit passendem Account selber Karten zusammenstellen, das ist also doch ideal :)
Auf diesen Karten kann man dann alle Orte, die es auf der Welt gibt (ob es jetzt dazu bereits einen Google-Eintrag gibt, oder man einfach irgendwo auf der Karte einen Punkt aussucht) mit Markierungen versehen, außerdem kann  man auch Routen speichern, was mir schonmal bezüglich meines Schottlandurlaubes nächstes Jahr sehr gefällt :)

Jetzt habe ich also eine Karte mit allen Sehenswürdigkeiten, dich ich noch besuchen will und weil ich auch an euch gedacht hab, zusätzlich mit allen Orten an denen ich schon gewesen bin, natürlich mit Beschreibungen und soweit Vorhanden verweis auf einen Internetlink (zu meinem Blog). Naja, noch nicht alle, aber schonmal einen Anfang, die Karte wächst in der kommenden Zeit wahrscheinlich rapide ;)

Also, hier ist sie, ich hoffe ihr findet sie nützlich und besucht sie von Zeit zu Zeit als Inspiration :)

Alle Burgen, interessanten Gebäude oder allgem. Ruinen sind mit dunkel blauen Pins besetzt, rot ist für reine Städte, lila dementsprechend eine Mischung aus sehenswürdiger Stadt und Burg ;) , Klöster und Kirchen sind pink, Steinkreise und Gräberfelder/Friedhöfe hell blau, grün steht für interessante Naturgegebenheiten und Zoos und Schlachtfelder bekommen ein Fähnchen. Sollte ich einmal besondere Hotels oder Restaurants empfehlen wollen würden diese ein Häuschen bzw. Essbesteck bekommen.

Alles was ich noch sehen will, egal welcher Kategorie es angehört hat einen gelben Pin.

liebe Grüße,

Elsi :)

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