Maschenmarker Mittwoch, Mar 28 2012 

Wegen dem Pulli für meinen Opa hab ich mir ein paar neue Maschenmarker geleistet. Kann man ja schließlich auch nie genug von haben ;)

Bei Shiny Sheep Designs habe ich echt tolle gefunden! Alle einzigartig und alle sehr sehr schön :)

Ich hab mir dann diese beiden “Pakete” rausgesucht:

Totenschädel by Shiny Sheep Designs

Die Totenköpfe fand ich echt super genial. Die haben mein Herz gleich höher schlagen lassen. Es gab sie auch noch in rot, aber ich hab mich dann für die brauenen entschieden. Die sehen ein bisschen so aus als wären sie schon alt und verwittert :)

Krokodilmarker by Shiny Sheep Designs

Und die hier fand ich auch einfach super genial, das Krokodil ist total süß :)

Die benutze ich momentan mit Opas Pulli. Das Kroko als Anfang der Runde Marker und einen von den kleinen für die halbe Runde :)

So macht Stricken gleich noch mal mehr Spass :)

liebe Grüße,

Elsi :)

Gewandung Freitag, Mar 23 2012 

Huhu,

ich dachte ich lass euch mal sehen, wie das Unterkleid und die Cotte an mir aussehen.

Es sind keine tollen Fotos, nur mal schnell nach der Arbeit. Bessere Fotos (ich hab schon ne gute Idee) sind in Planung und werden während der Saison entstehen :)

Hier mal das Unterkleid. Wie schon erwähnt ist es relativ kurz, denn es soll ja Beinfreiheit geben. Es ist ja eine Gewandung für eine Magd.

Und hier hab ich zum ersten Mal beides zusammen an :)

Und hier nochmal von der Seite. Noch ohne Gürtel, Kopftuch usw. denn das muss ich ja alles erst noch machen :)

liebe Grüße,

Elsi :)

Zöpfe Dienstag, Mar 20 2012 

Viele Leute lieben Zöpfe! Etwas Gestricktes mit Zöpfen sieht unbestreitbar super aus. Unter Strickern gibt es allerdings die die Zöpfe lieben und die die sie nicht so lieben ;)

Manche finden Zöpfe schwer, andere einfach lästig. Schwer sind sie auf jeden Fall nicht und damit ihr euch auch mal an Zöpfen versuchen könnt, kommt hier eine kleine Erklärung der absoluten Zopf Grundlagen :)

Erstmal ein paar Beispiele, Zöpfe können nämlich ganz unterschiedlich aussehen…

So (relativ basic, so wie unser Tut hier)…

 

Oder so, eigentlich ähnlich, aber mit “Luft” zwischen den Überkreuzungen….

 

So, ganz weitläufig…

 

Oder auch so, mit mehreren Strängen, die sich immer wieder kreuzen.

Allen Zöpfen liegt allerdings das gleich Grundprinzip zu Grunde:
Zöpfe bestehen aus einem oder mehreren Strängen, die sich kreuzen und das entweder immer wieder in der gleichen Sequenz oder aber weitläufiger.
Der kleinste Zopf kann dabei aus nur  einer Masche bestehen, wie zB. in diesem Strickmuster.
Zöpfe werden grds. so gestrickt, dass die eigentlichen Zöpfe auf der richtigen Seite aus glatt rechte Maschen bestehen und sie werden meistens auf einem glatt linken Hintergrund abgesetzt, weil man sie dann besonders schön sehen kann. 

Also, dann jetzt zu unserem Tutorial: 

Hier will ich einen Zopf über insgesamt 6 Maschen stricken. Dabei besteht jeder Strang aus 3 Maschen und diese beiden Stränge sollen sich jetzt kreuzen. 

Ich habe nun zwei Möglichkeiten:
Entweder läuft mein rechter Strang über den linken, dann würde ich die ersten drei Maschen, wie hier, auf die Zopfnadel vor die Arbeit legen… 

 

… oder, wenn ich will, dass mein rechter Strang unter den linken läuft, dann lege ich die drei nächsten Maschen auf die Zopfnadel hinter die Arbeit.

Da mein Muster letzteres verlangt machen wir mal so weiter. Meine Maschen liegen also jetzt ausgelagert hinter der Arbeit….Beim Abheben passt darauf auf, dass ihr sie so abhebt als wolltet ihr sie links abstricken, damit sich die Maschen nicht verdrehen.  

 

Jetzt strickt ihr die nächsten drei Maschen einfach ganz normal rechts ab, so als wäre gar nix passiert. Die Maschen auf der Zopfnadel ignoriert ihr erstmal komplett.

Jetzt müsst ihr die Zopfnadel wieder zur Hand nehmen und die Maschen zurück auf die linke Nadel schieben, dabei dürft ihr die Nadel nicht verdrehen. Die Masche, die ihr vorher als erste abgehoben habt, kommt nun also als letzte wieder zurück auf die linke Nadel.

Ihr könnt hier jetzt schon sehen wie sich die Stränge kreuzen. Jetzt strickt ihr diese drei Maschen einfach ab und schon habt ihr euren Zopf.Üblicher Weise wiederholt ihr das Prozedere in fest definierten Abständen (hier zB. alle 8 Runden), damit auch wirklich ein langer Zopf entsteht. 

Und so sieht das oben gezeigte Beispiel dann nachher aus.

Also, probiert es aus, strickt Zöpfe, Zöpfe und noch mehr Zöpfe :)  

Und bei Fragen, meldet euch :)  

liebe Grüße,
Elsi :)

Leitern reparieren Montag, Mar 19 2012 

Beim Stricken kommt es manchmal vor, egal wie sehr man aufpasst, dass man eine Masche verliert und eh man sich versieht ist sie mehrere Reihen zurück gerutscht und hat eine sog. Leiter hinterlassen.

Das sieht dann so aus.

Da kriegt man erstmal einen Schreck, aber eigentlich ist das ganze halb so wild, denn mit ner Häkelnadel kann man diese Leitern ganz schnell wieder reparieren.

Nehmt eure Häkelnadel und schiebt sie in die runtergefallene Masche.

Jetzt holt ihr den darüber liegenden Querfaden (die nächste Sprosse der Leiter) mit der Häkelnadel ein und zieht sie durch die Masche…

Und das macht ihr dann immer so weiter, bis ihr bei der obersten Sprosse angekommen seid.

Dann habt ihr die Masche wieder so, wie sie eigentlich auf eurer Nadel sitzen sollte.

Jetzt schiebt ihr sie noch wieder zurück auf die Nadel und voila, als wär nix passiert :)

Diese Methode macht man übrigens am Besten auf der glatt rechten Seite. Wenn es euch bei einer linken Masche passiert, dreht das Gestrickte einfach um und holt die Masche auf der Rückseite hoch, legt sie wieder auf die Nadel und wendet das Gestrickte wieder auf die Seite auf der ihr gerade arbeitet.

Ganz einfach :)

liebe Grüße,

Elsi :)

Weinranken, die den Zaun hochklettern… Montag, Mar 19 2012 

Ich bin gerade dabei einen Pulli für meinen Opa zu stricken und ich habe mir das Wahnwitzige Ziel gesetzt ihn bis Ostern fertig zu haben.

Wir werden sehen ob ich das schaffen kann (wahrscheinlich nicht, aber man muss sich ja Ziele setzen *g)

So weit bin ich gerade, schon 8cm hinter dem Zeitplan ;) Ich musste einmal bis zum Bündchen wieder aufmachen, da (trotz Maschenprobe) es leider nicht gepasst hat, was mich ca. 4cm gekostet hat und der Grund ist, dass jetzt ne Lebenslinie drin ist *gg*

Aber naja, ansonsten geht es eigentlich ganz gut voran.

Ich hoffe ich komm diese Woche ziemlich weit.

Das Muster ist Ben von Norah Gaughan, die ich sehr toll finde. Mich erinnert das Maschenbild aber irgendwie an einen Zaun, an dem etwas hochklettert, daher der Titel :)

Eigentlich wird der Pulli flach gestrickt, ich wollte aber lieber in der Runde stricken.
Dadurch ändert sich die Musterwiederholung folgendermaßen:

Runde 1: rechts abstricken
Runde 2: * 2 links, 3 rechts, 2 links, 6 rechts * wiederholen bis zu den letzten sieben Maschen, 2 links, 3 rechts, 2 links
Runde 3: rechts abstricken
Runde 4: * 7 links, 6 rechts * wiederholen bis zu den letzten sieben Maschen, 7 links, 6 rechts
Runde 5: * 7 rechts, das Zopfmuster * wiederholen bis zu den letzten sieben Maschen, 7 rechts
Runde 6: wie Runde 2
Runde 7: rechts abstricken
Runde 8: wie Runde 4

Ansonsten beschreibt das Muster nicht in welchen Abständen die Zunahmen nach dem Bündchen geamcht werden sollen. Ich habe folgendermaßen zugenommen: 7 7 8 7 7 8 7 7 8 7 7 8 7 7 und dann nochmal 8 Maschen ohne folgende Zunahme.

Ich halte euch weiter auf dem Laufenden.

liebe Grüße,

Elsi :)

Lebenslinien Montag, Mar 19 2012 

Hat man auf den Händen, das stimmt ;)

Aber die gibts auch beim Stricken, zumindest wenn ich den englischen Begriff direkt übersetze (“Lifeline”) und ich finde, der Begriff ist einfach passend, ihr werdet gleich sehen warum ;)

Also erstmal zur Grundidee. Eine Lebenslinie, ist ein eingezogener Faden, auf dem eure “lebendigen” (life) Maschen liegen, dh. wenn ihr einen Fehler gemacht habt oder einfach mit etwas unzufrieden seid und und ihr könnt es nicht einfach mal so eben reparieren, sondern wollte einen Teil wieder auftrennen, dann könnt ihr einfach ohne schlechtes Gewissen oder Angst alle Nadeln rausnehmen und alles auftrennen, bei der Lebenslinie stoppt ihr dann automatisch, als wären Nadeln in eurer Strickerei und ihr könnt ohne Probleme eure Maschen wieder aufnehmen..

Hört sich toll an? Dann schaut euch die Fotos an :)

Nehmt euch eine Nadel (am Besten ohne Spitze) und fädelt einen Faden möglichst andersfarbig zu eurem Gestrickten ein. Disen Faden fädelt ihr jetzt mit der Nadel durch alle Maschen, die gerade auf der Nadel liegen und zwar so als würdet ihr sie links abheben, damit sie nicht verdreht werden (siehe Bild). Natürlich hebt ihr sie nicht wirklich ab, das beschrieb nur die Richtung. Passt gut auf, dass ihr den Faden eurer Maschen nicht pentriert, sondern sauber durch die Maschen stecht.

Ich fädel immer mehrere Maschen auf einmal auf, zieh dann den Faden komplett durch und setze wieder neu an.

So sieht es dann aus, wenn die Lebenslinie durchgezogen ist.

Wenn ihr sie komplett durchgezogen habt, dann lasst auf beiden Seiten genug Faden übrig (Gestricktes ist ja sehr dehnbar) und macht einen Knoten rein, damit die Lebenslinie nicht aus Versehen raus gezogen wird.

Solltet ihr Maschenmarker verwenden müsst ihr etwas aufpassen. Ihr dürft die Lebenslinie auf keinen Fall durch den Maschenmarker fädeln, denn sonst hängt der natürlich auf der Lebenslinie fest.

Nur bei der ersten Reihe nachdem ihr die Lebenslinie eingezogen habt müsst ihr etwas aufpassen.

Wenn ihr die Maschen abstrickt passt auf, dass ihr die Lebenslinie nicht mitnehmt, denn die soll ja unberührt einfach so da sitzen bleiben.

So wie es links im Bild aussieht sollte es sein…

… so wie hier darf es nicht aussehen, dann verstrickt ihr die Lebenslinie mit…

Und so sieht es dann nach der ersten Reihe aus. Die Lebenslinie hält eure Maschen, falls ihr sie nochmal braucht und ab jetzt könnt ihr einfach so weiter stricken als wär nichts gewesen.

Falls ihr die Lebenslinie mal benötigt und bis auf diesen Stand zurück gehen wollt, zieht ihr einfach alle Nadeln raus und ribbelt dann so lange weiter bis auf einmal Schluss ist.

Wenn ihr bei eurer Lebenslinie angekommen seid ist automatisch Schluss, ganz so als würde da eine Nadel das Aufribbeln verhindern. Jetzt könnt ihr von hier aus alle Maschen einfach wieder aufnehmen und ihr müsst nicht mal aufpassen in welche Richtung ihr die Maschen aufnehmt, da sie ja nicht verdreht auf der Lebenslinie liegen. Ihr müsst auch keine Angst haben unterwegs eine Masche zu verlieren, weil ihr die anderen Maschen zu weit rausgezogen habt, die Lebenslinie hält sie. Im Zweifel einfach ein wenig an der Lebenslinie ziehen und die Masche kommt wieder raus und kann aufgenommen werden. Super oder? :)

Es gibt nur einen einzigen Haken mit der Lebenslinie, man wünscht sich immer dann eine eingezogen zu haben, nachdem man bemerkt, dass man einen Fehler gemacht hat und aufribbeln muss ;)

Ich benutze es selber viel zu selten, aber es ist wirklich ein super Trick, der eigentlich nicht viel Zeit kostet und im Gegenzug ggf. sehr viel Zeit erspart.

liebe Grüße,

Elsi :)

Ein Mantel für Roger Mittwoch, Mar 14 2012 

Ein Zwischenprojekt ist inzwischen fertig geworden, dass ich euch noch zeigen möchte :)

Roger hatte sich zum Geburtstag einen neuen Mantel gewünscht. Der Mantel besteht aus 6 Panelen und ist somit ein 3/4 Kreis. Außerdem hat er einen Kragen bekommen. Der schwarze Loden ist relativ dick, aber schön weich und angenehm. Ich musste allerdings mit ner Ledernadel arbeiten, denn bei manchmal fünf Lagen wollten die anderen Nadeln nimmer ;)

Hier seht ihr den Mantel von vorne und von Roger zugehalten.

Ein Verschluss fehlt noch, aber da ist sich Roger auch noch nicht ganz im Klaren drüber wie er den genau haben will.

Ihr habt den Mantel also wahrscheinlich noch nicht zum letzten Mal gesehen ;)

Hier nochmal von der Seite.

Und hier noch ein Kragendetail. Ansonsten ist der Mantel komplett schwarz. Alle Kanten sind gesäumt, weil ich finde es sieht besser aus, auch wenn der Loden ja nicht franst. Die Nähte sind aufgezogen und zu einer dreireihigen Verbindungsnaht genäht und der Kragen wurde umgeslagen und aufgesetzt, wie man hier sehen kann. Das war auch das schwierigste mit bis zu max. 6 Lagen gleichzeitig, durch die ich nähen musste…

Ein Verschluss fehlt noch, aber für mich ist der Mantel erstmal fertig :)

Zusammenfassung:

begonnen: 18.02.2012

fertiggestellt: 10.03.2012

Materialien: schwarzer Loden, schwarzes Nähgarn, weißes und gelbes Stickgarn aus Wolle

Techniken: Mustererstelltung, Zuschnitt, nähen mit der Maschine, Stielstisch

Ich fand es echt nervenaufreibend mit so viel, so schwerem Stoff zu handtieren und war echt froh als der Mantel endlich fertig war :)

Aber ich finde er ist gut geworden und Roger gefällt er auch :)

liebe Grüße,

Elsi :)

Spring/Summer Knitty 2012 Donnerstag, Mar 8 2012 

Und noch eine tolle Nachricht heute!

Die neue Knitty ist da :D

Und es gibt wieder viele wunderschöne Muster!

Mir gefallen alle Schals, aber Good day Sunshine finde ich besonders schön.

Von den Oberteilen gefällt mir Gemini besonders gut und ich finde auch alle Socken gut, aber besonders interessant finde ich natürlich Carousel und Crystal, wegen der Konstruktion. Die kommen bestimmt auf meine Rav-Warteliste in meinem Bestreben alle möglichen Sockenkonstruktionen auszuprobieren :)   Und Phloem sind einfach wunderschön!

Und Meadow finde ich etwas gruselig, aber es gibt ja eigentlich immer eins, das nicht so meins ist ;)

Und wie findet ihr die neue Knitty?

liebe Grüße,

Elsi :)

Cotte fertig! Donnerstag, Mar 8 2012 

Hallo :)

Gestern war es endlich soweit, nach einem unglaublichen Nervenmarathon und vielen Versuchen hab ich es endlich hin gebracht die Fütterung an der Cotte fertigzustellen und damit ist sie jetzt vollkommen feritg! :D

Ich bin sooooo happy!
Sie ist nicht perfekt, aber für das erste komplette Kleid bin ich doch zufrieden.
Der Halsausschnitt sitzt leider was zu hoch und ist etwas zu weit für meinen Geschmack, die Ärmel unten sind eng, aber fast was zu eng, das Futter ist nicht perfekt, aber ich bin ja froh, dass es jetzt überhaupt drin ist ;)   Und zu guter letzt ist es etwas zu kurz. Ich wollte zwar, dass es die Füße frei lässt, weil es ja ein Magd-Gewand ist (also für arbeitende Bevölkerung), aber es ist doch mit Gürtel fast zu kurz.
Aber für den ersten Versuch ist das ok, finde ich :)

Das nächste wird besser. Jetzt hab ich wieder einiges gelernt, dass ich dann beim nächsten besser machen kann!

Hier die komplette Cotte, gerade frisch gewaschen und zum Trocken aufgehangen.

Natürlich gibts auch mal Bilder von mir in der Cotte, aber die würd ich gern drausse machen denk ich.

 

Hier der obere Teil etwas größer, da könnt ihr schön die Ärmel sehen.

 

Einmal der komplette Ausschnitt..

 

Und nochmal der Schlitz in Großaufnahme.

Für den Ausschnitt bin ich folgender Maßen vorgegangen:

Ich habe erst den Schlitgz geschnitten, dann habe ich einen weiteren Streifen Stoff ausgeschnitten und den Schlitz damit gesäumt. Den Rest des Ausschnittes habe ich einfach umgenäht.

Das Futter habe ich in drei Teilen ausgeschnitten. Einen Teil für den Nacken und zwei für vorne mit einer Mittelnaht quasi als Verlängerung des Schlitzes. Das hab ich deswegen gemacht, weil hätte ich einfach nur wieder einen Schlitz in das Futter geschnitten hätte ich unten wieder eine “offene” Stelle gehabt, die ich irgendwie hätte einfassen müssen. So ist anstelle dessen dort eine Naht, die dann nach innen liegt und somit nicht weiter versäubert werden muss. Den Futterstoff habe ich dann erst zusammengenäht und dann nach innen gegen den Oberstoff eingeschlagen und festgenäht.

 

Und hier nochmal das Ärmelfutter im Detail.

Auch hier hab ich das Ärmelstück für das Futter erst zusammengenäht (wie einen kurzen Ärmel), dann in den Ärmel geschoben und eingeschlagen und festgepinnt. Danach hab ich an den Außenkanten festgenäht und zum Schluss das obere Ende innen im Ärmel festgenäht.

Wichtig bei all diesen Futtergeschichten ist, dass man sie von außen (von rechts) festnäht, denn dann liegen die Stoffteile nachher schön flach und drehen sich nicht nach außen.

 

Zusammenfassung:

begonnen: September 2011

fertiggestellt: 07.03.2012

Material: grauer Wollstoff, gelbes Leinen, graue Wollfäden (aus dem Stoff gezogen), gelbe Wollfäden (Zwiebelschalengefärbt)

benötigte Techniken: Mustererstellung, Zuschnitt, Säumen, Vorstich, Füttern, Ärmel einsetzen, dreireihige Verbindungsnaht

Wie ich oben schon beschrieben habe ist es nicht perfekt und ich weiß einiges, dass ich beim nächsten mal besser machen würde, aber so ist das halt :) Ich bin fürs erste Kleid sehr damit zufrieden und bin mir sicher das nächste wird schon wieder besser :)

Um die Darstellung weiter zu vervollständigen werde ich als nächstes wohl das Kopftuch machen und weiter fleißig Wolle spinnen, damit ich mir dann Socken Nadelbinden kann.
Außerdem fehlt noch ein Gürtel und Schuhe.

liebe Grüße,

Elsi :)

Wellen im Meer Freitag, Mar 2 2012 

Huhu,

Momentan stricke ich gerade an diesen Socken für eine Freundin in England. Und wieder stricke ich zwei gleichzeitig Toe up, ich glaube das wird meine neue Lieblingsvariante, obwohl es das ganze weniger portabel macht, da man mit den Knäuln aufpassen muss…

Das Muster (Azure Socks) ist eigentlich einfach, ich muss mich allerdings trotzdem ein bisschen konzentrieren, damit ich nicht vergesse wo ich gerade bin.

Die Wolle war echt teuer und ist auch super weich und fühlt sich ganz toll an, damit zufrieden bin ich aber nicht so 100%. Sie läd sich super schnell elektrisch auf, was nervig ist, lässt sich ultra leicht mit der Nadel spalten, was auch ein klein bisschen nervig ist und leider kommt das Muster nicht so super raus, wofür die Wolle selber nicht wirklich was kann, aber ich hätte vielleicht ne andere solide Farbe wählen sollen.

Ich hoffe das Endprodukt sieht nachher gut aus und gefällt meiner Freundin.

liebe Grüße,

Elsi :)

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