Huhu,
Ich hab ein Video von der Burgeröffnung bei der wir kürzlich waren gefunden. Da seht ihr dann auch ein paar der Räume von denen ich leider keine Bilder mehr machen konnte.
viel Spass damit
liebe Grüße,
Elsi
Events and Sehenswürdigkeiten 2012, Burg, Stolberg, Videos 10:09
Huhu,
Ich hab ein Video von der Burgeröffnung bei der wir kürzlich waren gefunden. Da seht ihr dann auch ein paar der Räume von denen ich leider keine Bilder mehr machen konnte.
viel Spass damit
liebe Grüße,
Elsi
Ausstattung and Events and Schwertkampf and Sehenswürdigkeiten 2012, Burg, Combat Re-enactment, Gladsmuir, Legion of the Stag, Markt, Stolberg, Stolberger Burgritter, Templer Komthurey Aachen, Zeit der Schwerter 09:14
Am Wochenende waren wir kurzfristig auf ein Event in Stolberg eingeladen. Nicht unser übliches, sondern die Neueröffnung der Burg mit angeschlossenem mittelalterlichen Markt und Lager. Da wir immer gerne in Stolberg sind und das Wochenende noch frei hatten, haben wir uns auch kurzfristig entschlossen zu gehen. Aber gezeltet hätte ich noch nicht, dafür wärs mir echt noch zu kalt. Aber da die Burg von Hotelbesitzern neu übernommen wurde, haben die den teilnehmenden freie Zimmer gestellt. Das war sehr sehr nett und das Hotel war auch sehr gut. Wer also mal in Stolberg ist, ich kann das City Hotel nur empfehlen
Also Danke nochmal
Ausgerichtet wurde das Event dieses Mal von der Templer Komthurey Aachen, eine weitere Gruppe in ZDS
Aber die Stolberger Burgritter waren natürlich auch dabei
Hier Roger mit dem Organisator der Aachener, der auch während der Kämpfe kommentiert hat. Das war glaube ich sehr schön für das Publikum (von dem es wirklich reichlich gab dieses Wochenende) und etwas an dem es sonst oft hapert.
Und hier Roger in seiner “neuen” Ausstattung. Das meiste kennt ihr ja schon, aber Mantel für den Helm ist neu und macht doch echt was her oder? Den hat eine Freundin für ihn gemacht während sie bei uns zu Besuch war
Roger hatte einige schöne Kämpfe am Wochenende. Hier sein erster mit einem der Aachner…
Sein zweiter Gegner der Aachner, ein noch recht junger Recke
Und hier Roger bei seiner Lieblingsbeschäftigung: Zu versuchen (oder es zu tun) anderen Leuten das Schwert weg zu nehmen.
Und noch ein Gegner der Aachner
Und noch ein schönes Bild ![]()
Ich wollte eigentlich am Sonntag auch gerne kämpfen, bin aber übers Aufwärmen mit Roger nicht hinaus gekommen, da ich leider einen kleinen Unfall hatte. Danach tat mir die Schulter ziemlich weh, aber heute geht es schon wieder. Sowas passiert halt. Nix schlimmes, morgen ist es bestimmt schon wieder vergessen. Dafür konnte ich am Wochenende endlich meine Cotte auftragen und ich muss sagen, sie ist schon ziemlich cool ![]()
Ich kann es gar nicht erwarten das Outfit zu vervollständigen
Außerdem gab es einen kleinen Markt (im Hintergrund) und am Samstag zum Abendessen ein stilecht am Spieß gegrilltes Schwein
Natürlich haben wir uns auch die neu hergerichtete Burg angesehen, aber da ist mir leider die Batterie ausgegangen und ich hatte keine zum Wechseln dabei
Dieses Zimmer gab es wohl schon länger, aber den Stuhl find ich einfach klasse. Den hätte ich gleich für Roger mitgenommen
So muss uns halt ein Bild von dem Herren von Gladsmuir auf dem Stuhl genügen
Dieses Zimmer wurde neu wieder aufgemacht und war auch sehr schön. Hier haben zwei Damen Nähkurse angeboten, bei denen sich die Kinder eigene Wappenröcke machen konnten, schnell und einfach
Ansonsten gab es noch einen ganz tollen kleinen Rittersaal, der neu zu besichtigen war, eine Rüstkammer und eine Folterkammer. Ich fand die Burg von außen schon immer schön, aber mal überall durch zu gehen war auch sehr toll. Natürlich war dieses Wochenende alles “belebt”, es gab “echte” Folterungen um mehr Taschengeld aus knausrigen Vätern zu pressen, Rüstungsvorführungen und einiges mehr. Das wird natürlich nicht dauerhaft angeboten werden.
Wir hatten ein schönes Wochenende und danken nochmals allen sehr. Es war ein schöner und, für uns, sehr früher Saisonauftakt
liebe Grüße,
Elsi
Sehenswürdigkeiten and Weben Burg, Einhorn, Schottland, Stirling, Stirling Castle, Tapestry Studios, Unicorn Tapestries, Wandteppich 10:45
Als nächstes also Stirling Castle, das älteste noch erhaltene Gebäude in Stirling und ein absoluter Muss-Punkt auf meiner Liste
Und was soll ich sagen? Ich bin nicht enttäuscht worden! Ganz im Gegenteil
Wer sich “nur” für Burgen und Mittelalter interessiert sollte schon unbedingt hin, wer sich aber noch für Handarbeiten interessiert und vielleicht sogar noch besonders fürs Weben, der MUSS (!!!!) einfach unbedingt da gewesen sein… Denn Stirling Castle beheimatet heute die Tapestry Studios (und hier auch noch interessant). Schon mal von den Unicorn Tapestries gehört? Das sind im Mittelalter gewebte Bildteppiche, die sich mit der Jagd eines Einhorns beschäftigen. Wer den Film “Das letzte Einhorn” kennt, der hat im Vorspann (der daran angelehnt ist) ein paar Ausschnitte gesehen. Diese berühmten Wandteppiche werden seit ein paar Jahren in den Tapestry Studios von Stirling Castle nachgewebt und zwar mit von den Webern handgefärbten Fäden in Original-Technik (wenn auch auf einem neuen Rahmen *g). Vier der Teppiche sind inzwischen fertig gestellt und auch auf der Burg zu sehen, ein fünfter ist gerade in Arbeit. Und jetzt kommt das Beste, man kann den Webern live zusehen (!) und sich sogar von ihnen alles erklären lassen und mit ihnen über das Weben, die Teppiche und den gesamten Herstellungsprozess plaudern bzw. fachsimpeln (!!!). Na, zuviel versprochen? Ich war hellauf begeistert und hab mir ein paar Proben zeigen lassen und hätte natürlich am liebesten Fotos gemacht, aber wie das nunmal so ist, in den Tapestry Studios darf man nicht
Am liebsten wär ich auch noch den ganzen Tag da geblieben und hätte zugeschaut und weitere Fragen gestellt, aber ich war ja nicht allein ![]()
Aber vielleicht komme ich ja nochmal hin.
Ich wollte auf jeden Fall schon immer wissen wie man solche Bildteppiche webt und nun hab ich endlich eine Ahnung. Das muss ich echt, echt mal ausprobieren
Stirling Castle selber findet anfang des 12. Jhd erstmalig Erwähnung, es könnte aber sein, dass vielleicht die Römer oder Pikten auch schon Befestigungen oben auf dem Berg hatten. Die Burg, strategisch günstig gelegen, war immer heiß umkämpft und wechselte so oft von den Schotten zu den Engländern und wieder zurück. Nach der Berühmten Schlacht bei Bannockburn konnte Robert the Bruce die Burg wieder für die Schotten gewinnen. Und Maria Stuart wurde hier gekrönt. Heute wird die Burg kräftig saniert, um alle Gebäude wieder der Öffentlichkeit präsentieren zu können. Deswegen konnten wir den Palast nicht von innen sehen, da der sich gerade in der Sanierung befindet. Die Halle ist aber inzwischen fertig gestellt. Weitere Gebäude folgen nach dem Palast.
Hier eine Statue von Robert the Bruce vor der Burg.
Und ein Blick von der Burg auf das Umland mit Blick auf das Wallace Monument. Da waren wir leider nicht. Wenn ich nochmal nach Stirling komme werde ich da auch mal vorbei schauen
Und nochmal ein Blick auf das Panorama rund um die Burg (klick). Ganz link in dem kleinen Haus (das nicht mehr ganz drauf ist) waren die Tapestry Studios, in den Häusern unten in der Reihe färben sie wohl teilweise ihre Wolle und rechts oben ganz in klein kann man nochmal das Wallace Monument sehen
Hier nun eine Übersicht über Stirling Castle. Wie gesagt, momentan kann man alles außer dem Palast besichtigen, aber nur die große Halle und die Kapelle sind bereits komplett saniert. In der Kapelle hängen heute die fertigen Wandteppiche
Hier der Eingangsbereich. Links gehts zu einem Garten und geradeaus läuft man auf die große Halle zu. Links sieht man Teile des Palastes.
Oben in der Burg selber gibt es zwei kleine Gärten. Dies ist der Bowling Rasen, im Gebäude rechts befindet sich ein Museum, in dem es viel über die Entstehungsgeschichte und die Umbauten der Burg, die Tapestry Studios, aber auch zB. Robert the Bruce zu erfahren gibt.
Von da aus kann man auch runter auf die königlichen Gärten schauen. Die sind heute nicht mehr bepflanzt, aber die Terassen kann man noch gut erkennen
Die große Halle von außen. Ich finde sie sehr schön, mir gefällt vor allem der helle Sandstein
In der großen Halle gibt es jetzt nicht sooo viel zu sehen. Sie ist dennoch beeindruckend. Der Wandteppich hinter der großen Tafel ist sehr schön. An der Mitte der Tafel stehen zwei Stühle (ansonsten nur Bänke). An den Wappen darauf ist zu erkennen, dass der (hier) linke für den König und der daneben natürlich für seine Königin gedacht ist. Momentan ist der König relativ gelangweilt…
… ob ihm das wohl geschadet hat? Die Regentschaft war anscheindend kurz. Der nächste König sieht nicht minder gelangweilt aus, die neue Königin lässt sich aber gern huldigen
Auch ein altes Militärgefängis (wenn auch nicht aus dem Mittelalter), das eine Zeit lang in Stirling Castle untergebracht war, wurde rekonstruiert und kann heute besichtigt werden. Dieser Gefangene hat einen Mithäftling
Mit ebensoviel Liebe wurde auch die mittelalterliche Küche dargestellt. Hier ein kleiner Ausschnitt. Es gab da echt viele Details zu sehen und sogar Bücher mit mittelalterlichen Rezepten und kleine Filmvorführungen….
… Dieses Bild finde ich zB. sehr cool, weil es ein bisschen aussieht als wolle er die Taube überreden auf das Tablett zu springen, damit sie auch zum Abendessen verarbeitet werden kann und im Hintergrund gerade der Film an der Stelle angekommen ist, dass alle Zutaten bereit liegen und das Abendessen zubereitet werden kann
Und dies ist einer der vier fertig nachgewebten Teppiche!
Unglaublich schön, oder? Wenn ich mich recht erinnere hat es vier Jahre gedauert ihn zu weben. Ich glaube inzwischen sind die Weber was schneller, aber dies war der erste nachgewebte.
Wie gesagt kann ich einen Besuch wirklich nur empfehlen. Stirling Castle ist mit viel, viel Liebe hergerichtet und wartet mit viel Info und Rekonstruiertem zum Ansehen auf seine Besucher. Ein wirklich schöner Ausflug, auch wenn man sich nicht für Wandteppiche interessiert
Stirling Castle ist übrigens heute noch bewohnt….
liebe Grüße,
Elsi
Sehenswürdigkeiten Burg, Eilean-Donan-Castle, Highlander, Highlands, Loch Alsh, Schottland 09:10
Unser nächster Zwischenstop auf dem Weg nach Glasgow war Eilean-Donan-Castle, eigentlich DIE schottische, ach was DIE Burg überhaupt
Wahrscheinlich die meistfotografierte überhaupt und wohl am meisten bekannt als die Burg aus dem Film Highlander. Aber sie diente auch als Kulisse in den Filmen Braveheart, Rob Roy, Prinz Eisenherz, James Bond – die Welt ist nicht genug und einigen anderen… Ziemlich berühmt und wir haben natürlich auch einen haufen Fotos geschossen
Die Burg liegt absolut malerisch am Loch Alsh. Sie wurde Anfang des 13. Jhd erbaut und es wird vermutet, dass sie eine der Fluchtburgen von Robert the Bruce war. Anfang des 18. Jhd wurde sie von den Engländern zerstört und ab 1912 dann wieder aufgebaut. Sie befindet sich noch heute in privatem Clan Besitz.
Leider ist das Fotografieren in allen Innenräumen verboten und das wird auch strengstens überwacht, aber von außen ergeben sich genug schöne Fotomotive, so dass die Burg ihrem Ruf durchaus gerecht wird
Der erste Blick auf die Burg vom Parkplatz aus…
.. von schräg vorne…
.. und schließlich über die berühmte Brücke. Ja, die Ansichten sind nicht so unterschiedlich, aber wer auch schonmal da war (und vielleicht sieht man es auch von den Fotos) wird zugeben müssen, dass die Burg wirklich sooo schön ist, dass man sich gar nicht entscheiden kann welche Ansicht einem am Besten gefällt. Mir ging es auf jeden Fall so
Dieses Foto finde ich echt super. Wie der Wind durch Rogers Haar geht und er in die Ferne schaut… Einzig störend, die Personen im Hintergrund… Naja, ich denke wir hatten so gesehen Glück mit dem Wetter, sonst wären wahrscheinlich noch viel, viel mehr Leute da gewesen…
Hier eine Übersichtstafel, die den Ausblick über den Loch beschreibt. Wir hatten keinen “klaren” Tag, unsere Aussicht…
.. sah so aus. Was aber nicht schlimm war, denn wir waren trotzdem total fasziniert….
… und konnten uns gar nicht satt sehen, wie man hier sieht
Und hier noch eine Übersichtstafel über die Anlage selber.
Ich empfehle wirklich jedem einen Ausflug nach Eilean-Donan-Castle, auch wenn es etwas weit ab vom Schuss ist! Es ist wirklich jede Minute und jeden Cent wert!
Und sogar bei jedem Wetter! Ganz bestimmt, ich verpsrechs
Das einzige was mir echt leid getan hat ist, dass ich erst zu Hause gemerkt hatte, dass Eilean-Donan-Castle wirklich ziemlich in der Nähe von Dun-Telve-Broch und Dun Troddan ist. Das sind alte eisenzeitliche Rundtürme und zwar zwei der besterhaltensten, abgesehen von welchen auf den Orkney’s, was aber ja noch viel weiter ab vom Schuss ist. Die hätte ich wirklich sooo gerne gesehen, dachte aber die wären viel zu weit weg, um sie während unseres Aufenthaltes zu besuchen… Nochmal in die Nähe zu kommen wird wohl schwer. Wer also Zeit hat und sich dafür interessiert, dem empfehle ich auch einen gleichzeitigen Besuch der beiden Rundtürme.
liebe Grüße,
Elsi
Sehenswürdigkeiten Burg, Loch Ness, Ruinen, Schottland, Urquhart Castle 08:20
Am 05.04. sind wir dann von Drumnadrochit weiter nach Glasgow gefahren, unserer nächsten Station.
Quasi direkt die Straße runter von Drumnadrochit aus liegt Urquhart Castle. Eine ziemlich schöne Ruine direkt am Loch Ness. Sie wurde um ca. 1230 erbaut und zählt zu den größten Schottlands. Sie war eine Zeit lang im Besitz der Engländer, fiel dann aber unter Robert the Bruce wieder an die Schotten und befand sich in seinem persönlichen Besitz. seit dem späten 17. Jhd ist die Burg aufgegeben und wurde somit dem Verfall überlassen.
Wir haben Urquhart Castle nicht direkt besucht, nur von oben drauf runter geschaut. Wäre ich nochmal in der Region würde ich das nachholen.
liebe Grüße,
Elsi
Sehenswürdigkeiten Burg, Wachenburg 22:06
Auch heute noch gibt es in unmittelbarer Nähe zur Burgruine Windeck eine weitere Burg, wenn auch nicht auf dem selben Berg – die Wachenburg.
Da wir so nah waren, haben wir uns entschlossen diese Burg auch noch zu besichtigen. Die ganze Zeit war schon irgendwie etwas komisch an der Burg, aber wir konnten es einfach nicht so richtig benennen. Schließlich fanden wir heraus, dass es keine mittelalterliche Burg ist, sondern eine Anfang des 20. Jhd. im romanischen Stil erbaute Burg, die schlagenden Verbindungen als Versammlungsheim dient. Das erklärte dann auch die ganzen Leitungen und den etwas seltsamen Aufbau. Nichtsdestotrotz war die Burg schön anzusehen und wir hatten auch Glück, dass wir sie ansehen durften, denn eigentlich ist sie nur den Mitgliedern der Verbindungen zugänglich.
Eine weitere Besonderheit ist das granitdurchsetzte Gestein, auf dem die Burg erbaut wurde.
Die Wachenburg von Burg Windeck aus gesehen.
Das Tor von innen aus gesehen. Das Tor selber wurde nach dem Original von 1907 restauriert.
Hier der granitdurchsetzte Stein, auf dem die Burg errichtet wurde.
Der Bergfried, man sieht er ist gut verkabelt
Bei der Verzierung hat man sich Mühe gegeben, wie hier bei dieser Säule…
… oder hier bei diesem Bildnis.
Die Burg ist schön, besonders wenn man bedenkt, dass es eine Versammlungsstätte ist. Ich hätte auch gern eine Burg als “Clubhaus”!
Für einen Beusch lohnt sie sich allerdings nur sehr bedingt, wenn man bedenkt, dass sie ja normalerweise nicht zugänglich ist. Wir hatten einfach Glück
Es war auf jeden Fall ein schöner Zwischenstopp die beiden Burgen zu besichtigen!
liebe Grüße,
Elsi
Fotografie and Sehenswürdigkeiten Burg, Burgruine Windeck, Canon 550d, Canon EF-S 18-55mm, Ruinen 21:34
Am Wochenende waren wir auf dem Sommerlager des Freien Haufen zu Krinvelde. Wir hatten ausnahmsweise auch den Freitag frei und waren deshalb sehr früh dran, übrigens im Pickup, bei dem bis jetzt kein Schaden gefunden werden konnte…
Auf dem Weg ins Rheinland fahren wir immer an so vielen interessanten Burgen vorbei und deswege haben wir diesmal zwei besucht! Das war eine schöne Idee und ich hatte wirklich Spass die beiden Burgen zu besichtigen
Burg Windeck wurde 1174 zum ersten mal urkundlich erwähnt ist aber wahrscheinlich älter. Die betreffende Burg ist eigentlich Neu-Windeck, denn 1174 befanden sich zwei Burgen auf dem Berg, Alt- und Neu-Windeck. Sie wurde wohl zum Schutz des Klosters Lorsch errichtet. In den auf den Verlust der Selbständigkeit des Klosters folgenden Jahrhunderten wechselte die Burg sehr oft den Besitzer. Im dreißigjährigen Krieg wurde die Burg stark beschädigt, danach aber wieder in Stand gesetzt, doch bereits 1674 wurde die Burg von den Franzosen zerstört und in der Folge unbewohnbar. 1900 wurde die Burgruine dann teilweise gesichert und das Mauerwerk in Stand gesetzt. Seit 1978 befindet sich die Ruine in städtischem Besitz und wird Schritt für Schritt wieder hergestellt. So wurde der Bergfried inzwischen wieder hergestellt.
Von den ursprünglicen Bauten ist allerdings kaum etwas erhalten.
Eine Besonderheit ist der freigelegte Brunnen, der nach ca. 50m zu einem geheimen Ausgang führt.
Hier sind wir gerade oben auf dem Bergfried, die Aussicht ist traumhaft!
Etwas schade ist, dass heute wohl das wichtigste auf der Ruine das angegliederte Restaurant ist. So ist alles zugestellt mit Zelten und Schirmen und es ist schwer ein Fotomotiv ohne zu finden. Außerdem hatte ich etwas mit den krassen Kontrastverhältnissen zu kämpfen, aber mit etwas mehr Zeit jeden Winkel zu erkunden bieten sich bestimmt einige interessante Fotomotive.
Blick vom Bergfried auf die Ruinen des Hauptgebäudes.
Das Burgtor. Früher war der Bergfried nur über eine Leiter auf dieser Seite zu besteigen und nicht über komfortable Treppen.
Der Bergfried von unten.
Und noch ein Blick auf die Außenwand des Hauptgebäudes vom Parkplatz aus.
Dies ist das Panorama von der Burg auf die Stadt. Wirklich schön, vor allem bei diesem Wetter
Man kann übrigens super den Verlauf der alten Stadtmauer erkennen. Links von den vorhandenen Resten zu dem Turm etwas weiter rechts (mittig in der Stadt) und wahrscheinlich runter zum Parkplatz
Und dieses Foto (klick) find ich eigentlich ziemlich gut. Ich wollte das alte Fenster einfangen mit der heimeligen Stimmung im HIntergrund. Erst war ich enttäuscht, weil ich quasi auch mit drauf war und hab noch ein zweites geschossen, aber jetzt gefällt mir das viel besser, weil es irgendwie die Idee gleich mit einfängt.
Wer vorbei kommt oder eh in der Nähe ist, für den lohnt ein Besuch auf Burg Windeck, eienn extra Trip ist es aber nicht unbedingt wert find ich.
liebe Grüße,
Elsi
Fotografie and Sehenswürdigkeiten Bad Urach, Burg, Canon 550d, Canon EF-S 18-55mm, HDR, Hohenurach, Ruinen 22:02
Hohenurach ist die Burg, die über Bad Urach thront. Hohenurach liegt auf 700m und bietet einen wunderschönen Ausblick auf die Täler der Umgebung.
Die Burg wurde in der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts von den Grafen von Urach erbaut, um 1239 wurde die Burg dann aber an die Grafen von Württemberg verpfändet. 1428 wurde die Burg dann grundlegend umgebaut und bot bis ins frühe 16. Jahrundert ein Zuhause für das Geschlecht der Württemberger. In der Mitte des 16. Jahrhunderts wurde die Burg dann zur Festung ausgebaut und im dreißig jährigen Krieg acht Monate lang belagert, woraufhin die Burg an die kaiserlichen Truppen übergeben wurde. Danach folgten acht Jahre der Besetzung durch bayrische Truppen und zwischen 1663 und 1669 wurde die beschädigte Burg dann saniert und ausgebaut. 1694 schlug ein Blitz in den Pulverturm ein, wodurch Teile der Burg zerstört wurden. 1761 wurde die Festung schließlich aufgegeben und die Burg wurde nach und nach zum Bau anderer Gebäude abgetragen.
Für mich war dieser Trip schon lange fällig. Liegt die Burg doch fast vor der Haustür. Einmal wollten wir schon hoch laufen, mussten dann aber abbrechen, weil der Hund meines Vaters striezen gegangen ist. Diesmal war es aber nicht allein das pure Interesse die Burg zu sehen. Vielmehr war es für mich eine Fototour, da ich ganz heiß drauf war mit meiner neuen Kamera Fotos zu schießen
Eigentlich hatte ich nicht erwartet, dass der Anstieg sich derart zieht, aber ich war wohl schon mindestens 1,5 Stunden unterwegs bis ich oben war. Außerdem ist der Anstieg in Teilen sehr steil! Da ich sehr nachtblind bin, daher die steilen Strecken auf keinen Fall im Dunkeln wieder runter laufen wollte und die Tour nach der Arbeit angetreten habe, wollte ich schon gerade aufgeben und es wieder auf ein andermal verschieben als ich endlich die Burgmauern über mir aufragen sah. Der Anstieg ist, wie beschrieben anstrengend, aber oben wird man wirklich für alles entschädigt. Die Aussicht ist brilliant und das Areal oben sehr viel weitläufiger als man erst meinen mag. Die Burg muss einst wunderschön und sehr imposant gewesen sein. Heute noch gibt es überall verwunschene Treppen und Eingänge, die eigentlich nur darauf waren erkundet zu werden. Leider hatte ich auch keine Taschenlampe, sonst wär ich bestimmt mal in den einen oder anderen Keller hinab gestiegen. Das ist wirklich eine Burg Ruine, die man gesehen haben sollte! Ich war bestimmt nicht das letzte mal dort oben
Oben angekommen war ich schon etwas erledigt und da kamen diese Sitzbänke mit dem Ausblick auf Bad Urach gerade recht für eine erste Verschnaufpause. Das muss früher einmal Teil der großen Halle gewesen sein, mit den typischen Erkern und Steinbänken bei den Fenstern. Wirklich traumhaft.
Eine der vielen verwunschenen Treppen nach unten. Das heute alles so zugewachsen ist macht es eigentlich nur märchenhafter. Fast ein bisschen wie bei Dornröschen
Die Burg hatte einen großen Innenhof, auf dem auch ein Brunnen stand.
Und eine weitere Treppe
Diese endet aber wohl auf einem ungewollten Aussichtspunkt, weil der obere Teil des Turms heute fehlt.
Fotografisch gesehen bietet die Burg unzählige wunderschöne Motive. Der Himmel war leider etwas bewölkt als ich da war, doch ich habe aus einem RAW-Bild diese HDR-Aufnahme von der Ruine und dem Tal gefertigt
Ich bin ganz zufrieden damit, leider gab es ein paar Artefakte an den Mauersäumen, ich hab versucht sie zu beseitigen, aber nicht mit 100% Erfolg. Das Ursprungsbild wurde aufgenommen (wie alle Aufnahmen) mit der Canon EOS 550d und dem Canon EF-S 18-55mm – draufklicken für volle Größe
liebe Grüße,
Elsi
Sehenswürdigkeiten Bewaffnung, Burg, Edinburgh, Handarbeiten, Rüstung, Schottland 11:34
So, ich dachte ich hol mal wieder ein paar Artikel auf…
Und ich dachte ich fang mal mit Schottland an
Wir sind am 30.03 abends in Amsterdam auf die Fähre gefahren und waren dann morgens in Newcastle. Von da aus sind wir, nach einem kleinen Abstecher um Familie zu besuchen, nach Edinburgh gefahren. Das war also unsere erste Station. Wir hatten ein schönes Hotel, ziemlich nah am Stadtkern. Insgesamt war die Reise bis dahin aber schon sehr abenteuerlich, denn nicht nur hat Roger mit einem kräftigen Ruck auf unserem Zwischenstopp, beim Parken am Hang, das Handbremsenkabel zum Abplatzen gebracht (der ADAC musste kommen) und wir mussten somit einen Werkstatttermin in Edinbrugh organisieren, nein, auf dem Weg zwischen Carlisle und Edinbrugh hatten wir teilweise 2m hoch Schnee! Ich hab aus dem Fenster gesehen und neben mir war nur Schneewand! Teilweise war nur ein kleiner Streifen auf den Strassen geräumt und es standen verlassene, eingeschneite Autos mitten auf der Strasse. Sowas habe ich noch nie gesehen. Und wir haben alle gedacht, dass wir uns damit wohl von einem “Frühlings-”Urlaub verabschieden können. Tatsächlich haben wir den ganzen Urlaub über eigentlich nur noch Schnee auf sehr entfernten Bergen und Hügeln gesehen und hatten, abgesehen von einem Tag in Glasgow nur Sonnenschein, sobald wir was unternommen haben
Am nächsten Tag sind wir dann als aller erstes zur Burg gegangen, die wollten wir nämlich alle sehen
Hier sieht man sie schön von der Strasse aus. Da sieht man auch gut, dass sie auf einem riesigen Felsen liegt. Hier sind wir schon relativ hoch, auf der anderen Seite geht es noch viel weiter runter!
Leider ist das Fotografieren in den meisten Gebäuden von Edinburgh Castle nicht erlaubt, aber zu sehen gibt es immens viel! Militärausstellungen, die Kronjuwelen, das Gefängnis, der Palast, Kapellen etc.. Wirklich ein ganzer Tagesausflug! Da ist dann der doch recht hohe Preis von 13 Pfund (wenn ich mich recht erinnere) auch nicht überzogen.
Und was machen deutsche Urlauber als Erstes, an ihrem ersten Tag und bei der ersten Besichtigung? Genau, ein bescheuertes Foto
Die Aussicht von der Burg ist herrlich und da könnte man glatt auf der Kanonenkugel davon sausen wollen, wir haben uns dann aber entschieden doch den Rest der Burg anzusehen
Hier die Kapelle oben hinter dem Platz auf dem die berühmte Kanone Mons Meg aufgestellt ist.
Und hier Roger hinter Mons Meg. Die Kanone ist, wie hier zu erahnen ist, wirklich riesig und unter anderem deswegen auch so berühmt.
Hier der Palasthof. Der Palast ist zur rechten Seite des Bildes, mit vielen Ausstellungen (zB. den Kronjuwelen und vielen Stickerein und ähnlichem), außerdem gibt es hier die Ausstellungen über das Militär zu sehen und in der großen Halle auch einiges an Rüstung und Waffen. Leider war da natürlich überall das Fotografieren verboten, sonst könnte ich euch ein paar wirklich beeindruckende Stickereien zeigen. Noch viel schlimmer allerdings, dass es auch keinen Ausstellungskatalog gab, sonst hätte ich ja wenigstens für mich Bilder mit nach Hause nehmen können
Wer also mal nach Schottland und Edinburgh im speziellen kommt, sollte die Burg auf keinen Fall auslassen!
Hier gibt es wirklich unglaublich viel zu sehen, alles sehr liebevoll aufgearbeitet, auch wenn man Kinder dabei hat!
liebe Grüße,
Elsi
Sehenswürdigkeiten Burg, England, London, Tower 13:08
Im Dezember haben Roger und ich einen Kurztrip nach London gemacht. Eigentlich kein richtiger Urlaub, aber einen Tag hatten wir, um London ein bisschen unsicher zu machen
Den Tower wollte ich schon sehr lange sehen, hatten wir sogar schonmal geplant, aber dann haben wir es nicht mehr geschafft. Diesmal haben wir das endlich nachgeholt.
Der Tower ist ein riesiger befestigter Komplex, eine “Burg” mit schon sehr großen Ausmaßen, der in mehreren Baustufen und Phasen immer wieder aus- und umgebaut wurde. Die wohl bekannteste Nutzung ist die als Gefängnis oder heutiger Aufbewahrungsort der Kronjuwelen. Des weiteren hat natürlich schon jeder mal von den Raben gehört
Der Ausflug war echt bezaubernd, leider darf man nur wenige Fotos machen. Keine Ausstellungstücke und natürlich auf 50m um die Kronjuwelen oder Heinrichs Rüstung überhaupt schon mal gar nicht. Aber ich habe euch trotzdem ein paar Fotos mitgebracht:
Hier ein Blick auf “den” Tower von außen. Zu sehen ist die heute äußere Befestigungsmauer, das Gebäude in dem die Kronjuwelen liegen und dahinter (hier nur dei Turmspitzen zu sehen) der white Tower, wo heute (aber nur noch für kurze Zeit) die Rüstungen von Heinrich VIII. aufbewahrt werden.
Eine alte Befestigungsmauer. Der einzig erhaltene Rest. Diese wäre der heutigen Außenmauer noch vorgelagert.
Das ist das berühmte Traitor’s Gate. Durch dieses Tor wurden die Verhafteten/Verurteilten/Beschuldigten hereingeführt, so auch die wohl bekannteste Gefangene des Towers Anne Boleyn, die nur wenige Jahre vorher eine weile im Tower residierte während sie auf ihre Krönung wartete und als Gefangene die selben Räume bewohnte… Womit wir beim Punkt wären, dass der Tower nicht nur ein Gefängnis war. Er hatte auch einen ansehnlichen Palast, der dem Englischen König und dessen Familie oft ein Heim war.
Hier ein Stück erhaltener Kachelboden in wunderschönen Farben. Dies ist ein kleiner Altarraum innerhalb des alten Palastes.
Der White Tower. Heinrichs Rüstung war sehr beeindruckend und ein beredtes Zeugnis des Wandels seiner körperlichen Verfassung
Manche Gefangene haben sich verewigt an den Wänden ihrer Zellen oder Räume. Einige sind echte Künstler gewesen scheint es mir. Ein solches Relief hätte ich in 100o Jahren Gefangenschaft wahrscheinlich nicht zustande gebracht…
Aber es gab auch weniger schöne Gravuren, ob wegen weniger Können oder teilweise bestimmt auch zu wenig Zeit, bleibt erstmal dahingestellt, sowas würde ich mir aber schon eher zutrauen
Auch heute wohnen im Tower noch Leute. Dies sind ganz normale Wohngebäude innerhalb des Geländes. Heute wohl nur noch von den sogenannten “Beefeaters” bewohnt, die die (mehr zeremoniellen) Torwächter des Towers sind. Der Name soll wohl daher rühren, dass diese Wachen früher zu einem Teil mit Fleisch bezahlt wurden.
Hier das Gebäude in dem die Kronjuwelen aufbewahrt werden. Es war toll die mal zu sehen. Vor allem weil ich gedacht hätte es gäb die eine Krone, die jeder Monarch bekommt, aber das stimmt so nicht. Es scheint als würde zumindest seit einigen hundert Jahren für jeden Monarch (wahrscheinlich damit sie auch passt) eine eigene Krone angefertigt, nur die Juwelen werden ggf. wieder verwendet.
Hier ein Blick auf den Towerhill (rechts bei der kleinen Umzäunung), wo viele Verurteilte hingerichtet wurden und ein weiteres Gebäude in dem viele Gefangene auch Anne Boleyn gefangen gehalten wurden und auf ihre Hinrichtung warteten.
Und natürlich
die Raben, dürfen ja nicht fehlen, gell *g Hier sehr führsorglich bei der gegenseitigen Pflege. Übrigens viel größer als Krähen, so echte Raben..
Der Tower ist auf jeden Fall einen Besuch wert! Wer bald nach London fährt sollte es auf jeden Fall in Erwägung ziehen, denn Heinrichs Rüstung ist nicht mehr lange da und die ist wirklich sehenswert.
liebe Grüße,
Elsi