Wendemaschen Mittwoch, Dez 3 2008 

Wendemaschen sind auch ganz normale Luftmaschen, sie heißen nur so, weil sie zum Wenden der Arbeit benötigt werden, also um eine neue Reihe anzufangen.

Hier eine grds. Tabelle über die benötigte Anzahl von Wendemaschen:

Feste Maschen 1 Luftmaschen
Verlängerte feste Maschen 2 Luftmaschen
halbes Stäbchen 2 Luftmaschen
Stäbchen 3 Luftmaschen
Doppelstäbchen 4 Luftmaschen
Dreichfachstäbchen 5 Luftmaschen

 

Es kann bei komplizierten Mustern natürlich Abweichungen von dieser Regel geben.

liebe Grüße,
Elsi :)

Einfaches Stäbchen Mittwoch, Dez 3 2008 

Eine weitere häufige Maschen Art ist das einfache Stäbchen. Genannt so, weil es aussieht wie ein kleiner Steg, der von der Reihe, auf der er aufbaut absteht. Arbeitet man viele Stäbchen nebeneinander, dann siet es fast aus wie eine kleine Leiter.
Unsere Ausgangsposition soll wieder nach einer Reihe von Luftmaschen + 3 Wendemaschen sein. Wir gehen mal davon aus, dass ihr ein Gewebe aus Stäbchen arbeiten wollt.

Wickelt nun den Arbeitsfaden um eure Nadel, aber macht keine neue Luftmasche.

Nehmt nun in die vierte Masche links von der Nadel auf (die Arbeitsmasche auf der Nadel zählt, wie immer, nicht) und überspringt somit eure Wendemaschen. Ihr habt also die gerade aufgenommene Masche auf der Nadel, den umgewickelten Faden und eure Arbeitsmasche vom Anfang.

Als nächstes zieht eine Schlaufe (von der Arbeitsweise wie eine Luftmasche) durch die aufgenommene Masche auf der Nadel und den umwickelten Faden. Ihr habt dann zwei Schlaufen auf der Nadel, die gerade durchgezogene und immer noch die alte Arbeitsmasche.

Nun noch eine Schlaufe durch diese beiden Maschen ziehen und fertig ist euer erstes Stäbchen und ihr habt eine neue Arbeitsmasche. Hier leider mit der Wolle nicht so schön als Stäbchen zu erkennen, aber es ist da ;)

Wenn ihr nun eine Reihe von Stäbchen arbeiten wollt, dann stecht ihr als nächstes wieder in die direkt nächste Masche ein. Dann wiederholt ihr die Schritte genau wie oben :)

liebe Grüße,
Elsi :)

Feste Maschen Mittwoch, Dez 3 2008 

Eine Arbeit aus festen Maschen gibt ein festes Gewebe, dass sich gut strapazieren lässt.

So wäre dann jetzt eure Ausgangsstellung, ein paar Luftmaschen und eure Nadel in der letzten Arbeitsmasche mit dem Arbeitsfaden in der richtigen Ausgangsposition.
Feste Maschen sind auch gar nicht schwer.

Um feste Maschen zu häkeln braucht ihr eine Ausgangsposition. ZB. eine vorausgehende Reihe von Luftmaschen auf der eine Reihe von festen Maschen aufbaut. Möglich sind auch andere Konstrukte, aber gehen wir mal davon aus, dass ihr zB. einen Topflappen aus festen Maschen häkeln wollt. Dann beginnt ihr mit einer Reihe von Luftmaschen, die der Breite eures gewünschten Stückes entspricht + 1 sog. Wendemasche

Stecht nun in die 2. Masche links von eurer Nadel ein (die Arbeitsmasche auf der Nadel zählt dabei nicht mit) oder anders überspringt eine Masche (die Wendemasche) – ihr nehmt also eine Masche auf.

Nun macht eine Schlaufe (wie eine Luftmasche gearbeitet) nur durch die aufgenommene Masche. Es befinden sich danach also immer noch zwei Maschen auf der Nadel.

Und schließlich zieht eine Schlaufe durch beide Maschen. Jetzt habt ihr eine neue Arbeitsmasche und eure erste Feste Masche gearbeitet.
Von nun an wiederholt ihr die Schritte immer wieder genau wie beschrieben. Mit dem einzigen Unterschied, dass ihr natürlich als nächstes die direkt nächste (linke) Masche aufnehmt und keine überspringt, denn ihr braucht ja keine weitere Wendemasche.
Genauso arbeitet ihr auch wenn ihr eine weitere Reihe von festen Maschen nach dieser Reihe arbeiten wollt. Ihr häkelt eine Wendemasche und überspringt dann wieder diese, um einen sauberen Umbruch zu bekommen.

Ein weitere Tip: Die erste Reihe von Luftmaschen arbeite ich immer von links nach rechts. Danach arbeite ich alle folgenden Reihen von rechts nach links, da fällt mir das Aufnehmen von Maschen leichter. Arbeite ich also die dritte Reihe wende ich meine Arbeit tatsächlich, um sie wieder links von der Nadel zu haben. Ich bin mir nicht sicher, ob das die richtige Vorgehensweise ist, aber so funktioniert es für mich ganz gut.

Gar nicht so schwer oder?

liebe Grüße,
Elsi :)

Luftmaschen Mittwoch, Dez 3 2008 

Luftmaschen sind wohl die einfachsten Maschen, da kann man so gut wie nix falsch machen :)
Von der Ausgangsposition fangt ihr einfach den Arbeitsfaden ein…

.. und zieht ihn durch die Masche auf der Nadel, die Arbeitsmasche, wie ich sie mal nennen will.

Und schon habt ihr eine Luftmasche gemacht. Einfacher geht nicht oder? :D

Die meisten Häkelarbeiten beginnen mit einer gewissen Anzahl von Luftmaschen.

liebe Grüße,
Elsi :)

Häkelanfang Mittwoch, Dez 3 2008 

So, wie versprochen hier also die Erklärungen :)
Wer häkeln will braucht natürlich erst mal einen Anfang. Und natürlich Garn/Wolle und eine Nadel in der entsprechenden Stärke (Stärke wird beim Garn angegeben), aber das setze ich jetzt mal voraus.

Als erstes muss man die Anfangsschlaufe bilden.

Dazu legt ihr den Faden zu einer Schlaufe wie oben. Das kurze Fadenende ist dabei links und das lange unten.

Als nächstes stecht ihr mit der Nadel durch die Schlaufe und holt den Faden ein.

Nun durchziehen, dabei die Kreuzung der Fäden mit der linken Hand festhalten.

Jetzt festziehen und ihr habt eine Riesenschlaufe :D

Die passt ihr nun auf normale Größe an und habt eure erste Schlaufe.

Jetzt müsst ihr noch den Faden richtig um die Hand legen, um leichter arbeiten zu können und dann kann es los gehen :)

Wenn ihr Rechtshänder seid, dann nehmt ihr die Nadel in die rechte Hand (Linkshänder müssen jetzt einfach alles umdrehen).

Jetzt legt ihr den Faden (das Knäuel ist am Faden der nach unten geht) so um euren kleinen Finger der linken Hand.

Als nächstes legt ihr ihn nochmal wie oben um den Zeigefinger und haltet dann eure Arbeit direkt unter der ersten Schlaufe mit Mittelfinger und Daumen. Jetzt kann es schon los gehen :)

Natürlich ist das nicht die einzig mögliche Haltung von Nadel und Faden, es soll eine Anregung sein für Leute die gar nicht wissen wohin mit dem Faden. Probiert ein bisschen rum was euch am besten liegt und macht das dann!

liebe Grüße,
Elsi :)

Enzyklopädie Häkeln Donnerstag, Jun 12 2008 

Weil ich für Roger ein Buch bestellen sollte hat er mir erlaubt, quasi im Vorgriff auf die Fertigstellung der Gunst, schonmal mein Belohnungsbuch zu bestellen :D

Da ich ja bald Gardinen häkeln will und ich mich nur noch an Luftmaschen und feste Maschen wirklich erinnern kann, dachte ich ein Buch über Häkeln wär genau das richtige :)

Entschieden habe ich mich für “Enzyklopädie Häkeln” von Betty Barnden.

Ich habe zwar noch nicht angefangen, aber ich habe gestern schon ein wenig darin gelesen und ich finde die einzelnen Maschen und Muster sehr gut erklärt, selbst wenn man ein totaler Anfänger ist. Erst werden die Grundmaschen erklärt, dann speziellere. Und weiter hinten noch jede Menge richtige Muster. Das Buch ist außerdem sehr schön aufgemacht und regt sofort zum Nachmachen an! Wie schon drin steht: “Schlagen sie das Buch niemals ohne Häkelnadel und Garn auf” :D

Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden mit dem Kauf :)

liebe Grüße,

Elsi :)

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